9. Dezember 2025

Schauspieler werden: 12 Schritte für deinen erfolgreichen Weg ins Film & TV Business

Schauspieler werden! Klingt nach Glamour, rotem Teppich und großen Emotionen? 

Die Wahrheit ist:

  • Film und Fernsehen ist ein taffes Business.
  • Der Weg zur nachhaltigen Karriere ist nicht glamourös, sondern steinig.

Aber er funktioniert, wenn du bereit bist, Verantwortung zu übernehmen. Nicht irgendwann, sondern jetzt.


Überblick

Was es bedeutet, Schauspieler zu werden

Viele Menschen träumen von einer Film/TV Karriere. Aber nur wenige wissen, was hinter einer nachhaltigen Karriere wirklich steht. Und diese Dinge sind leider alle nicht besonders glamourös, cool oder sexy.

Es sind nämlich:

  • Beständigkeit
  • Fleiß
  • Disziplin
  • konsequentes Training
  • großes Können 

Und, was fast immer vergessen wird:  absolute Klarheit über den Typ!

Letztlich entscheidet nicht so sehr dein Talent über Erfolg oder Misserfolg. Entscheidend ist, ob du bereit bist, dich über Jahre reinzuknien, als gäbe es kein Morgen.

Die 12 essentiellen Schritte um dich reinzuknien findest du hier. Diese 12 Schritte sind nicht nur graue Theorie, sie funktionieren wirklich. Und zwar egal ob du Newcomer oder Wiedereinsteiger bist. Oder ob du als gestandener Theaterschauspieler den Umstieg zu Film/TV schaffen willst.

Hier findest du kurze Interviews mit Schauspielern, die diese 12 Schritte umgesetzt haben. Und sich dadurch ihre Film/TV-Karriere aufgebaut haben.

 

Schritt 1 – Triff eine wirkliche Entscheidung

Ohne diese Entscheidung startest du nicht – egal, wie sehr du es willst.

Viele Menschen sagen: „Ich will Schauspieler werden.“ Aber die wenigsten treffen die Entscheidung, diesen Weg wirklich zu gehen. Ein erfolgreicher Schauspieler bei Film/TV zu werden bedeutet den stetigen Aufbau deiner Karriere. Und das erfordert Zeit, Geld, Energie und Nerven.

  • Du wirst Widerstände überwinden müssen. 
  • Du wirst zweifeln. 
  • Du wirst Tage erleben, an denen du alles hinschmeißen willst.

Das gehört dazu. Und genau deshalb brauchst du am Anfang eine klare Antwort auf die Frage: Will ich das wirklich? Und zwar auch dann, wenn es schwierig wird?

Eine echte Entscheidung bedeutet:

  • Du hörst auf, Ausreden zu finden.
  • Du hörst auf, Abkürzungen zu suchen.
  • Du hörst auf, auf Glück zu hoffen,
  • Du hörst auf, auf Inspiration zu warten.

Stattdessen übernimmst du Verantwortung – für deinen Weg, dein Training, deinen Fortschritt. 

Diese erste Entscheidung ist nicht besonders  heroisch. Sie ist eher nüchtern: Bin ich wirklich bereit, diesen Weg Schritt für Schritt zu gehen?

  • Wenn ja, beginnt deine Karriere genau hier und jetzt. (Nicht später und irgendwann.) 
  • Wenn nein, verschaffst du dir Klarheit. (Und ersparst dir jahrelangen Frust.)

Willst du deine Bereitschaft ALL IN zu gehen prüfen? 

Dann habe ich etwas für dich: einen ersten kleinen Test. Lass dich nicht täuschen, nur weil er kostenlos ist... Ich kann dir sagen: Das ist eine echte Herausforderung! Nimmst Du sie an?

Hier geht’s zu unserer Online-Challenge: Spielen! statt warten

 

Schritt 2 – Verstehe, wie die Film/TV Branche funktioniert

Ohne dieses Grundwissen wirst du immer gegen unsichtbare Wände laufen.

Viele Schauspieler - auch Vollprofis mit beeindruckender Theater Laufbahn -  die in Bezug auf Film/TV nicht weiterkommen, scheitern nicht am mangelnden Talent, nicht an ihrer Motivation, und auch nicht daran, dass ihnen „niemand eine Chance gibt“. Sie scheitern daran, dass sie nicht wissen, wie die Film/TV-Branche funktioniert. 

Die Branche folgt klaren Regeln. Wenn du sie ignorierst, läufst du jahrelang im Kreis.

Produktionswert ist key!

Ein Projekt hat immer einen bestimmten Produktionswert. Und die Branche fragt immer: 

  • Welche Rollen in Produktionen mit welchem Produktionswert hast du bisher gespielt? Und daraus folgt:
  • Welche Rollen in Produktionen mit welchem Produktionswert sie dir jetzt zutraut!

Wirklich: Wer bisher nur in No-Budget-Kurzfilmen (= niederer Produktionswert) gespielt hat, wird nicht plötzlich für eine Rolle in einer Kinoproduktion von Starregisseur so und so (= hoher Produktionswert) besetzt werden.

Karrierestufen: Die wenigsten können Stufen überspringen.

Es gibt klare Karrierestufen. Und sie gelten meistens auch für erfahrene Theater Schauspieler. Diese Stufen sind zum Beispiel:

  1. Ausbildung, Trainings und Workshops.
  2. Typisierung und Personal Brand
  3. Erstellen von Fotos und Showreel on brand
  4. Spielen in no Budget Produktionen
  5. Spielen in low Budget Produktionen  / Independent Produktionen
  6. Erste kleine Rollen in Kino/TV-Produktionen
  7. Größere Rollen in Kino/TV-Produktionen

Wenn du weißt, wo du stehst, kannst du den nächsten Schritt gehen. Wenn du - ob bewusst oder unbewusst - versuchst, einzelne Stufen zu überspringen, besteht die Gefahr, dass du, wenn es nicht funktioniert, bitter wirst. Weil du dann das Gefühl hast, festzustecken. Dieses Feststecken äußert sich dann zum Beispiel in Sätzen wie: ”Ich krieg nur Werbecastings".

Schauspieler-Hierarchie: Es gibt sie.

Die Branche wiegt immer das  Risiko ab: „Was kann diese Person jetzt sicher spielen – auch wenn es am Set stressig ist?“

Die Antwort hängt nicht von deiner Selbsteinschätzung ab. Sie hängt von zwei Dingen ab:

  • Von der Qualität deines Materials (Fotos und Showreel) auf den Datenbanken.
  • Von der Qualität der Credits auf deiner Vita.

Jemand, der innerhalb der Schauspieler-Hierarchie noch bei kleinen Rollen in No-Name-Kurzfilmen steht, wird nicht plötzlich beim Tatort spielen!

Ausnahmen: 

  • Du bist SEHR jung
  • Du studierst an einer sehr renommierten Schauspielschule oder bist frischer Absolvent. Denn das bringt dir gleich vier Pluspunkte: 
    • Du bist jung. 
    • Du bist neu (= interessant).
    • Du hast großes Können.
    • Du hast gute Kontakte.
  • Du bist Protagonist an einem A-Theater (Burgtheater Wien, Schaubühne Berlin, Thalia Theater Hamburg etc.)
  • Du hast einen seltenen Skill, der für eine Rolle unerlässlich und nicht schnell zu lernen ist (z.B. professionell Basstuba spielen oder professionell Springreiten)

In meinem neuen Buch beschreibe ich diese drei Dinge – Produktionswert, Karrierestufen und Schauspieler-Hierarchie - ganz genau. 

Trag dich hier ein und wir geben dir per E-Mail Bescheid, sobald du das Buch bestellen kannst.

  

Schritt 3 – Baue dein Fundament (Schauspielschule oder Alternative)

Ohne ein solides Fundament geht es nicht. Egal, wie groß dein Traum ist.

Bevor du über Fotos, dein Showreel, Personal Branding oder Schauspieler-Datenbanken nachdenkst, brauchst du etwas Grundlegendes: Können.

Nicht angeborenes und flüchtiges Talent, sondern erworbenes und stabiles Können. Das ist die Basis für alles. Du kannst sie auf zwei Wegen erwerben:

Option A: Schauspielschule (idealerweise staatlich)

Eine staatliche Schauspielschule ist nach wie vor das stabilste Fundament für eine Schauspiel-Karriere. (Auch für eine Karriere bei Film und TV.)

Warum? 

  • Du trainierst über Jahre jeden Tag.
  • Du lernst die relevanten Methoden, Tools und Techniken.
  • Du musst dich immer wieder unter Druck beweisen.
  • Du bekommst ein Netzwerk, das du sonst nirgendwo bekommst.
  • Du zahlst keine oder sehr geringe Gebühren.

Und: Eine staatliche Schauspielschule gibt dir Credibility. Und zwar bevor du irgendetwas gedreht hast! 

Ohne diese Basis einer staatlichen Schauspielschule wird dein Weg steiniger. Nicht unmöglich – aber steiniger.

Option B: Quereinstieg (Workshops + Trainingssystem)

Wenn du nicht an eine (staatliche) Schauspielschule gehst, brauchst du eine klare Struktur  und extreme Ehrlichkeit dir selbst gegenüber, wo du spielerisch wirklich stehst!

Du brauchst unter anderem kontinuierlich:

  • Kamera Training
  • Szenenarbeit
  • Sprechtraining
  • Körperarbeit
  • Feedback, das dich wirklich weiterbringt (nicht von Freunden, sondern von Profis)

Ein häufiger Fehler von Quereinsteigern ist, vieles „ein bisschen“ zu machen: ein Workshop hier, ein Schauspieltraining da, ein bisschen Sprecherziehung dort. Ergebnis: Sie haben viele einzelne Puzzlesteine, jeder für sich wertvoll, aber sie ergeben zusammen kein wirkliches Können! 

Egal welchen Weg du gehst: Schauspiel ist ein Muskel. Er wächst nur, wenn du ihn trainierst.

Der brutal ehrliche Spiel-Check

Du willst wissen, wo du spielerisch wirklich stehst? Dann melde dich und wir mailen dir einen einfachen Monolog. Diesen nimmst du wie ein E-Casting auf. Das analysieren wir und geben dir binnen 48 Stunden Feedback (per Video oder Sprachnachricht):

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Schritt 4 – Trainiere regelmäßig und mit System

Talent bringt dich rein – Training bringt dich hoch. 

Viele Schauspieler trainieren „wenn Zeit ist“ , „wenn es gerade passt“ oder „wenn sie Geld dafür haben“. So entsteht keine Karriere, sondern Stillstand.

Wenn du gut bezahlt drehen willst, brauchst du zwei Dinge:

  1. Regelmäßiges Training
  2. Ein System, das dich dran bleiben lässt, auch wenn du keine Lust hast

Warum?

Weil du als Schauspieler IMMER funktionieren musst! Du musst im größten Stress kreativ sein! Beim Casting, am Set. Und dein Spiel-Muskel wächst - wie jeder Muskel - nur durch beständiges und  systematisches Training!

Training heißt nicht „ab und zu ein Workshop“

Es heißt unter anderem:

  • wöchentliches Kamera Training
  • Szenenanalyse
  • Sprecherziehung
  • Durchlässigkeit und Präsenz trainieren
  • Körperarbeit
  • Feedback von Profis

Und:

  • Wiederholen, wiederholen, wiederholen

Warum ein System wichtiger ist als Ziele

Ziele motivieren für Tage. Ein System trägt dich durch Jahre und Jahrzehnte.

Letztlich ist es sehr einfach: Erfolgreiche Schauspieler tun täglich, was erfolglose Schauspieler gelegentlich tun.

Und die Erfolgreichen  tun es nicht, weil sie talentierter sind, sondern weil sie durch ein System committet sind, das sie jeden Tag umsetzen lässt!

Ein System bedeutet: Konstante Weiterentwicklung – egal, wie weit weg der Erfolg scheint! Glaub mir: Ohne System wirst du irgendwann von Zweifeln eingeholt werden und verbittern. Oder sonstwie in der Abwärtsspirale landen.

Ein System macht aus den Pfeilen und Schleudern des wütenden Geschicks - wie Hamlet Widerstände nennt - einen Weg. Nicht über Nacht, aber irgendwann wirst du überrascht zurückblicken und denken: “Krass, soweit bin ich schon gekommen!”

 Du willst eine klares System? Deine individuelle Karrierestrategie? 

Beantworte ein paar Fragen und hol dir dein kostenloses Strategiegespräch mit Ernte-Schauspiel-Coaching. 

Schritt 5 – Lerne die Regeln des Camera Actings

Manche Schauspieler glauben, dass gutes Spiel auf der Bühne automatisch gutes Spiel vor der Kamera bedeutet. Tut es aber leider nicht.

Die Linse folgt anderen Gesetzen. Und diese Gesetze entscheiden darüber, ob du auf dem Bildschirm wirkst oder untergehst. Selbst hervorragende Theater Schauspieler verlieren oft an Qualität, sobald eine Kamera läuft – einfach, weil sie die Mechanik des Mediums nicht bedienen.

Die Kamera braucht präzise Gedanken

Vor der Kamera spielst du nicht für den Zuseher Raum, sondern für die Linse! Und das oft fürs Close-Up! Aber mit weniger ist mehr, ist es leider auch nicht getan! Letztlich musst du vor der Kamera weniger und zugleich mehr von was völlig anderem machen! 

Viele scheitern an fehlenden Hilfsmitteln, nicht an fehlender Emotion

Viele Schauspieler wissen zwar, was die Kamera braucht – aber sie haben keine Tools, um es ihr zu geben! Typische Fehler:

  • Viele haben kein Hilfsmittel, um im Close-Up mit minimalen Bewegungen große Wirkung zu erzielen.· 
  • Viele haben kein Hilfsmittel, um die verschiedenen räumlichen Ebenen des Frames zu bespielen. 
  • Viele haben kein Hilfsmittel, um authentisch zuzuhören UND gleichzeitig physisch den Frame zu beleben. 
  • Viele wissen nicht, wie sie die Energie in die Augen lenken – wo sie beim Camera Acting hin sollte. Stattdessen staut sie sich. Zum Beispiel in der Stirn, im Kiefer, in den Lippen oder im gehaltenen Atem. 
  • Viele haben kein Hilfsmittel, um auch bei höchster Emotion so zu spielen, dass sie von der Linse gelesen werden können. 

Ein guter Schauspieler zu sein reicht nicht. Für deine Film/TV Karriere brauchst du sehr gute Camera Acting Skills! 

Camera Acting ist ein trainierbarer Skill

Die gute Nachricht ist: Camera Acting kann man lernen! Wenn du es beherrschst, wirst du:

  • im Casting und am Set sicher.
  • im Close-up lebendiger.
  • für die Branche eine zuverlässige Bank.

Camera Acting ist kein Mysterium. Es ist ein Handwerk. Und erst wenn das Handwerk sitzt, kann sich die Tür zur Magie der Cinematografie öffnen! Je schneller du dieses Handwerk lernst, desto schneller wirst du gut besetzt werden!

Hier geht es zu unseren Camera Acting Kursen: https://ernte-coaching.de/workshops/schauspiel-vor-der-kamera/

In „Das E-Casting-Buch“ erkläre ich die wichtigsten Punkte fürs Spiel vor der Kamera. https://ernte-coaching.de/das-e-casting-buch/

 

Schritt 6 – Bau deine Personal Brand auf

Ohne eine klare Marke bleibst du unsichtbar – egal, wie gut du spielst.

Viele Schauspieler:

Konsequenz: Niemand aus der Branche  hat eine Chance herauszufinden:

  • WER sie wirklich sind und WOFÜR sie stehen. 
  • Und die vielen no-budget  Produktionen geben ihnen keine Credibility für hochwertige Produktionen.

Konsequenz: Sie bekommen keine guten Castings und Drehs.

Film und TV funktionieren über Klarheit. Casting-Direktorinnen lösen Besetzungsprobleme. Casting-Direktorinnen suchen niemals allgemein nach  Schauspielern. Sie suchen Schauspieler für ganz spezifische Rollen! 

Also zeig in deinem Material, was du besser spielen kannst:

  •  als alles andere.
  • als alle anderen. 

Sonst scrollt man in den Datenbanken vielleicht jahrelang über dich hinweg.

Der Ausgangspunkt deine Personal-Brand: Die Typisierung

Es geht nicht darum, was du spielen willst. Es geht darum, was die Linse in dir sieht!

In der Typisierung geht es um Fragen wie:

  • Welche Berufe nimmt man dir ab?
  • Auf welche Rollentypen liegst du drauf?
  • Welche Ausstrahlung bringst du ohne Anstrengung mit?
  • In welcher Altersrange wirkst du glaubwürdig?
  • In welchen Genres funktionierst du sofort?

Und das Spannende: Wenn du hier Klarheit hast, fällt plötzlich alles leichter. Fotos, Showreel, die Castermail, Branchenkontakte  – alles bekommt eine Richtung. Du hörst auf, wild in alle Richtungen zu schießen, und beginnst, die Branche gezielt anzusprechen.

Eine gute Personal Brand zeigt, was du JETZT spielen kannst – nicht irgendwann

Viele Schauspieler wollen „Vielfalt zeigen“ oder ihre Range beweisen. Das Problem: Die Branche interessiert deine mögliche Vielfalt erst, wenn du jahrelang bewiesen hast, dass du dein Kernfach sicher beherrschst! Vorher wirkt Vielfalt schnell wie Orientierungslosigkeit.

Wirklich: Die Haltung: “Ich kann alles spielen” ist vor der Kamera eher die Haltung eines Laien, als die eines Profis!

Hier geht es zum kostenlosen Training, in dem ich genau erkläre, warum es eine Riesenfalle ist, zu denken, „ich kann alles spielen“ statt auf deine einzigartigen Stärken zu setzen.

Eine starke Personal Brand bedeutet: Du zeigst in deinem Material binnen Sekunden, was du jetzt, sofort ohne Risiko spielen kannst.

Positive Konsequenzen: 

  • Du  ziehst die Branche an, statt sie in die Irre zu führen.
  • Du machst den Schritt von unsichtbar zu buchbar.
  • Du sparst dir viel Zeit, Geld, Energie und Nerven.

Deine Personal-Brand ist keine Einschränkung, sie ist eine Eintrittskarte! Wenn du deine Personal-Brand klar hast, verändert sich alles:

  • Wie du Fotos machst und auswählst.
  • Welche  Showreel-Szenen du drehst.
  • Wie du vor der Kamera spielst (unaufwendig und authentisch statt bemüht und nicht ganz authentisch) 
  • Wie du deine Vita aufbaust.
  • Wie du dich präsentierst.

Letztlich: Wer dich wahrnimmt und wer dich einlädt. Nämlich nicht mehr der x-te No-Budget-Regisseur, sondern Leute, die  in der Film/TV-Branche arbeiten!

Und das ist der Moment, in dem du den Schritt von null auf eins machst. Nämlich vom „Schauspieler, mit Potential“ zum „Schauspieler, der gebucht wird”.

Du willst deine Typisierung bei uns machen? Und dir deine Personal-Brand aufbauen? 

Dann schau dir unsere Infos zu unserem Marketing-Kurs ENFLAMME! an.

 

Schritt 7 – Mach professionelle Fotos (on brand!)

Deine Fotos sind dein wichtigstes Marketingtool. Punkt.

Deine Fotos entscheiden in Sekunden (manche sagen sogar: In Millisekunden!) ob eine Casting-Direktorin in dein Showreel klickt oder weiter scrollt. Die Amies sagen: They can make or break your career. 

Es geht nicht darum, „schöne“ Fotos zu haben. Es geht darum,  Fotos on brand zu haben.

Das Startfoto entscheidet über alles

Die Branche sieht zuerst dein Startfoto in den Datenbanken. Dieses eine Bild entscheidet also darüber, ob man sich weiter mit dir beschäftigt oder nicht.  Und dieses Bild muss folgende Dinge erfüllen:

  1. Es muss ein Headshot sein (= Gesicht und Schulterspitzen)
  2. Es muss exakt wie du aussehen. (Also aktuell sein!)
  3. Es muss sich exakt wie du an-fühlen (Also spürbar machen, welchen Groove, Vibe, Energie du haben wirst,  wenn du den Casting Raum oder das Set betrittst) 
  4. Es muss deine Stärken feiern. (Also eine Personal-Brand aufbauen)
  5. Beide Augen müssen in die Kamera schauen.
  6. Es muss hochwertig aussehen. 
  7. Es muss ohne jeden Zweifel spürbar machen: Du kannst was!

Wenn du hier verwaschen oder austauschbar wirkst, brauchst du dich nicht über fehlende Castings wundern.

Die häufigsten Fehler bei Schauspieler-Headshots

  • zu allgemeine Fotos
  • zu viele Fotos
  • zu alte Fotos
  • unprofessionelle Fotos
  • Halb- oder Ganzkörperfotos als Startfoto (das Startfoto muss ein Headshot sein!)

Lass es mich ganz klar sagen: Der einzige Gradmesser für Fotos ist letztlich die Frage: Bringen sie dir Castings für normal bezahlte TV- und Kinoprojekte oder nicht? Wenn nein, dann brauchst du BESSERE Fotos!

 

Schritt 8 – Bau ein Showreel auf, das die Branche überzeugt

Dein Showreel ist keine Retrospektive deines Schaffens. Es ist ein Rezept, wie man dich JETZT besetzen muss!

Ein Showreel hat genau einen Zweck: Es muss einer Casting-Direktorin innerhalb der ersten Sekunden zeigen, wofür du JETZT besetzbar bist. 

Weniger ist beim Showreel immer mehr.

Manche Schauspieler stopfen in ihr Showreel alles hinein, was sie je gedreht haben. Weil  sie hoffen, dann sieht die Branche, was sie alles drauf haben. Meistens passiert das Gegenteil: Sie langweilen. Denn ob du es glaubst oder nicht: Wir sind im Showbiz, nicht in der Geriatrie ?

Ein starkes Showreel ist:

  • kurz
  • klar
  • feiert deine Stärken

Die häufigsten Fehler beim Showreel

  • zu alte Szenen
  • zu viele Szenen
  • zu lange Szenen
  • man erkennt nicht sofort, um wen es geht
  • es dauert zu lange, bis der Schauspieler spricht
  • der Spielpartner senkt die Qualität, statt sie zu heben

Besetze dich so, wie die Branche dich besetzen würde

Eine ganz häufige Falle: Schauspieler drehen Showreel-Szenen, die eher zeigen, wofür sie eine Fehlbesetzung sind, statt zu zeigen, wofür man sie besetzen MUSS. Was meine ich damit?

  • Manche Männer drehen Szenen, in denen sie Liebhaber spielen, obwohl sie die Ausstrahlung von Stalkern haben.
  • Manche Frauen drehen Szenen, in denen sie Kommissarinnen spielen, obwohl sie die Ausstrahlung von Handarbeitslehrerinnen haben.

Aber mit solchen Showreel-Szenen wird niemand jemals zu einem guten Casting eingeladen! Denn wir sind nicht bei “wünsch dir was”, sondern in einer Branche, bei der es um Geld, Zeitdruck  und um Quote geht. Bitte: Überleg dir bei jeder Szene, die du für dein Showreel drehen willst:

  • Würde man mich wirklich so casten? 
  • Entspricht diese Szene meiner Personal-Brand?
  • Wirkt das wie ich — oder wie jemand, den ich gerne mal spielen würde?

Faustregel:

  • Schauspieler fragen sich: Was kann ich an meinem besten Tag mit viel Vorbereitung authentisch verkörpern?
  • Die Branche fragt sich: Was kannst du an deinem schlechtesten Tag mit wenig Vorbereitung authentisch verkörpern?

Wenn du diese Dinge ehrlich beantwortest, wird deine nächste Showreel-Szene dir um Längen mehr dienen als deine bisherige.

Der brutal ehrliche Showreel und Headshot Check

Schick uns dein Material und wir sagen dir binnen 48 Stunden per Videonachricht:

  • Warum du unserer Einschätzung weniger Castings bekommst, als du bekommen könnest. 
  • Was dein Material braucht, damit sich das ändert.

Wichtig: Der Check beinhaltet maximal 15 Fotos und maximal 15 Minuten Videomaterial.

  • Kosten: 47,- zzgl. 19% MwSt.
  • Interessiert? Schick uns eine E-Mail an: mail@ernte-coaching.de 
  • Betreff: Showreel und Headshot Check

 

Schritt 9 – Zeige, wer du bist: Dein About Me

Wenn du kein Showreel hast ist ein About Me die Lösung.

Ein About Me ist die am meisten unterschätzte Möglichkeit an Filmmaterial zu kommen, wenn du noch nichts gedreht hast, dein Material veraltet ist oder du schnell neuen Content brauchst.

Deine Fotos machen ja im Idealfall auf dich neugierig. Wenn du allerdings nur Fotos hast, ist es für die Branche  unmöglich herauszufinden, ob dieser erste Eindruck stimmt oder nicht. Außerdem ist es ohne Filmmaterial unmöglich, folgende essentiellen Dinge über dich herausfinden:

  • Wie wirkst du im bewegten Bild? (Älter oder jünger, härter oder weicher, smarter oder weniger smart als auf den Fotos?)
  • Wie ist deine Gestik? 
  • Hast du irgendwelche Tics?
  • Wie klingt deine Stimme? 
  • Wie läuft dein Atem durch deinen Körper? 
  • Hast du einen Dialekt? 
  • Hast du einen Akzent? 
  • Hast du andere sprachliche Besonderheiten?
  • Wie gehst du generell mit Sprache um?

Ein gutes About Me beantwortet all das in rund zwei Minuten.

Ein About Me muss nicht perfekt gedreht sein!

Wie beim E-Casting geht es nicht darum, an der Nonplusultra-Location mit Mega-Aufwand eine Hochglanz-Produktion zu drehen. Es geht darum, dein About Me quick and dirty mit WUMMS zu drehen! 

Wichtig: Die Branche kann zwar anhand deines About Me´s nicht beurteilen, wie du spielst und wie du mit szenischem Text umgehst, aber sie wird VIEL wahrnehmen. VIEL mehr, als du vielleicht denkst!

Casting Direktorin Deborah Congia meinte in einem unserer Workshops: „Ein About Me ist für mich manchmal wie ein Gespräch mit dem Schauspieler, ohne ihn zu treffen.“ 

Ist das nicht ein wunderschöner Gedanke?

Worauf es beim About Me ankommt

Das Wichtigste ist: WAS du WIE erzählst! Und genau das erfährst du in meinem Buch „Das E-Casting-Buch“ Teil 2: Die Kunst der Selbstvorstellung.

Hier geht es zu „Das E-Casting-Buch“

 

Schritt 10 – Bau deine Vita klug auf

Deine Vita ist kein Archiv. Sie ist ein Narrativ, das erzählt, wie man dich als nächstes buchen kann!

Viele Schauspieler behandeln ihre Vita wie ein Archiv: Es kommt alles rein, was sie je gemacht haben. Schließlich zeige das ja, man sei aktiv…

Leider passiert meistens das Gegenteil: Du machst dich unsichtbar. Ich sag mal so: Wenn deine paar guten Credits von 30 No-Name-Projekten erschlagen werden, dann sagt das vor allem eines: „Ich stecke fest.“

Wenn du deine Vita aber entrümpelst und gut aufbaust, dann sagst du der Branche: „Ich bin von meinen Credits und Fähigkeiten überzeugt, auch wenn es vielleicht noch wenige sind!“ 

Also frage dich bei jedem Eintrag: Wird das Casting-Direktorinnen ermutigen, mich einzuladen? Oder werden sie eher skeptisch?

Wenn ein Eintrag deine Chancen nicht erhöht, gehört er raus. Denn die Branche liest deine Vita nicht wie ein Tagebuch, sondern wie ein Signal:

  •  Wenn die Branche auf deiner Vita sieht: Du hast in mehreren Abschluss Filmen Hauptrollen souverän gespielt – dann weiß sie, sie kann sie dich für Tages- oder Nebenrollen in TV, Streaming oder Kino casten.
  • Wenn die Branche auf deiner Vita sieht: Du hast in TV-, Streaming- oder Kinoproduktionen Tages- und Nebenrollen souverän gespielt – dann weiß sie, sie kann dich für Hauptrollen casten.

Filmrollen immer nach Rollengröße benennen

Rollennamen wie "Horst", "Frau Bergmann“ oder ”Lena“ sagen der Branche leider gar nichts. Also schreibe immer dazu, wie groß eine Rolle gewesen ist!

  • Hauptrolle (HR)
  • Nebenrolle (NR)
  • Tagesrolle (TR) /  Gastrolle (GR)
  • Kleindarsteller 
  • Komparse

Alles andere erzeugt nur Nebel. 

Und ganz wichtig: Bleib ehrlich. Wenn die Branche merkt: Die angebliche Tatort-Nebenrolle war ein Kleindarsteller-Job, dann verlierst du jegliche Credibility. Und zwar schneller als ein Regisseur „Cut“ rufen kann.

Theater-Credits richtig einsetzen

Ich LIEBE das Theater! Es ist der KERN der Schauspielkunst. Und ich glaube - wie der große Regisseur und Theatermacher Max Reinhardt - „an die Unsterblichkeit des Theaters“.

Trotzdem:  Theater-Credits mit niedrigem Produktionswert helfen dir im Film selten weiter. Ein guter Credit von einem A-Theater kann Türen öffnen. Dutzende Kleinstproduktionen hingegen schlagen eher Türen zu, weil sie erzählen, dass du  feststeckst.

Also: Nenne  nur Arbeiten, die wirklich relevant sind! 

Deine Skills sind Türöffner

Wenn du etwas kannst, das selten ist, erhöht das deine Sichtbarkeit. Das betrifft

  • Sprachkenntnisse
  • Dialekte
  • Musikinstrumente
  • sportliche Skills
  • medizinisches Wissen
  • handwerkliche Berufe
  • und ähnliches

Wichtig ist, nur Skills anzugeben, die du sofort aus dem Ärmel schütteln kannst! Bleib auch da, wie immer, ehrlich! Wenn du zum Beispiel „Springreiten“ als Skill angibst, dann meint das: Du kannst MORGEN eine Szene drehen, in der du mit einem Pferd über Hürden jagst!

Und sei spezifisch! Bei Sprachkenntnissen zum Beispiel unbedingt mit Zusatz zum Stand der Kenntnis: Muttersprache, fließend, gut, Grundkenntnisse.

 

Schritt 11 – E-Castings: Bereit sein ist alles

E-Castings sind heute Standard. Wenn du hier nicht lieferst, wirst du nicht besetzt.

Es spielt keine Rolle, wie gut du im Live-Casting bist. Oder wie stark du auf der Bühne wirkst. Oder wie viele Workshops du besucht hast: Wenn du E-Castings nicht rucki zucki und in top Qualität lieferst, bist du raus.

Viele Rollen werden mittlerweile ausschließlich über E-Castings besetzt. Das heißt: Du musst jederzeit in der Lage sein, ein E-Casting binnen 24 Stunden abzuliefern.

Hier geht es zu „Das E-Casting-Buch“ https://ernte-coaching.de/das-e-casting-buch/

 

Schritt 12 – Werde sichtbar

Ohne Sichtbarkeit passiert nichts, mit Sichtbarkeit alles.

Manche Schauspieler glauben, sie müssten „nur gut genug sein“, und irgendwann hätte „jemand“ ein Einsehen und würde sie zu einem tollen Casting einladen. Das passiert so gut wie nie. Die Branche ist zu groß, der Wettbewerb zu hoch, die Zeit zu knapp. Kurz: Wenn du nicht sichtbar bist, existierst du nicht.

Die gute Nachricht ist: Sichtbarkeit ist nichts Mystisches. Sichtbarkeit bedeutet schlicht und ergreifend: Du erscheinst regelmäßig und mit gutem schauspielerischen (!) Content auf dem Radar der Branche! Und zwar ohne zu nerven, ohne zu klammern, ohne zu betteln.

Die Schauspieler-Datenbanken: Nutze sie richtig

Sagen wir, eine Casting-Direktorin sucht für drei Drehtage einen Schauspieler: Männlich, Spielalter 42-48. Dialekt wienerisch, steuerlicher Wohnsitz Berlin.

Wie geht sie jetzt vor?

  • Scrollt sie stundenlang durch Social Media?
  • Gibt sie eine Suchanfrage in die Suchmaschine ihres Vertrauens ein?
  • Klickt sie sich durch Schauspieler-Websiten?

Natürlich nicht!

Casting-Direktorinnen suchen mithilfe der Schauspieler-Datenbanken nach Schauspielern! Und deswegen predigen sie seit Jahren: Haltet eure Datenbankeinträge aktuell! Warum? Damit du nicht einer von tausenden bist, sondern durch die FILTERFUNKTION (Größe, Haarlänge, Augenfarbe, Sprachen/Dialekte, Skills, steuerlicher Wohnsitz etc.) quasi wie von Zauberhand auf die Shortlist gefiltert wirst!

Klingt für dich nicht großartig? Pass auf: Schauspielervideos kommt unter dem Suchkriterium “männlich, Spielalter 42-48”  auf rund 1500 Treffer. Da ist es schwer herauszustechen oder überhaupt wahrgenommen zu werden, right?

Wenn wir jetzt aber noch die zwei weiteren Suchkriterien, die ich oben genannt habe -  Dialekt wienerisch, steuerlicher Wohnsitz Berlin - dazu nehmen, sind wir runter auf fünf (!) Treffer!

Ich wiederhole: Fünf Treffer! Die Datenbank macht also aus 1500 Treffern fünf Treffer! Ganz automatisch. Durch die Filterfunktion! Du musst dafür nichts weiter tun, als deine Einträge aktuell zu halten!

(Klar, je „durchschnittlicher“ dein Körper und/oder deine Skills sind, desto unwahrscheinlicher ist es, dass du alleine durch Suchkriterien auf die Shortlist kommst. )

Also: Aktuelle Einträge mit Top Content on brand in den Datenbanken sind kein nice to have. Es ist der wichtigste Baustein deiner Film/TV-Karriere!

Du willst unsere Liste mit den wichtigsten Schauspieler-Datenbanken mit den Infos, welche Datenbank für wen relevant ist?

>>> Hier kannst du sie dir kostenlos herunterladen.

Was solltest du trotz der wunderbaren Datenbanken immer machen? Werbung für dich! Klar schaltest du keine Anzeigen. Brauchst du gar nicht. Du schreibst einfach die berühmt berüchtigte Caster-Mail.

Die Caster-Mail: kurz und relevant

Viele Schauspieler suchen endlos nach der „perfekten Formulierung“. Weil sie glauben, dass die Formulierung der Mail wichtig ist. Ist sie nicht.

Jede Caster-Mail:

  • ist höflich und kurz.
  • hat einen klaren Betreff: ( Zum Beispiel: Schauspieler Sven Schmitz, Berlin, neues Showreel.)
  • hat eine klare, namentliche und korrekte Anrede ( Zum Beispiel „Liebe Alice Blixen“ oder „Hallo Alice“)
  • verlinkt direkt auf neuen und relevanten Content on brand, der dir CREDIBILITY gibt.
  • hat mindestens einen Headshot von dir in der Signatur (wahlweise auch ein oder mehrere Headshots im E-Mail-Header.)
  • Hat die Links zu allen Datenbanken in der Signatur

Mehr braucht es nicht. Was überzeugt, sind dein Material und dein Fortschritt – nicht dein Schreibstil.

Und noch etwas: Du brauchst keine Antwort. Dein Ziel ist kein „Danke, alles angekommen“. Dein Ziel sind Castings und Drehs!

Die Caster-Mail: Wie oft?

Viele Schauspieler haben Angst, mit ihren Mails zu nerven und sagen: “Ich maile, wenn ich was zu berichten habe”. Darauf sage ich für gewöhnlich: “Du musst dich drum kümmern, dass du was zu berichten hast!”

Wirklich, jede Zeitung muss sich um ihren Content kümmern. Und du auch! Denn du solltest dich viermal im Jahr mit neuem, relevanten Content on brand bei den rund 120 Casting Direktorinnen, die es im D-A-CH Raum gibt, melden! 

Zugegeben, diesen Content zu kreieren ist Arbeit. Aber es ist schauspielerische Arbeit! Ich sag mal so: Wenn du dazu nicht bereit bist, stellt sich die Frage: Warum willst du Schauspieler werden oder sein?

Verdopple deine Erfolgsquote

Überleg mal ganz pragmatisch was dir mehr bringt: 24 perfekt formulierte und individuelle Caster-Mails im Jahr, die auf mauen Content verlinken, weil du vor lauter „ich krieg die Mails einfach nicht formuliert“ zu wenig Zeit für dein Material hattest? 

Oder 480 Mails, die auf und Top Content on brand verlinken?  (480 = du schreibst viermal im Jahr ALLE rund 120 Casting Direktorinnen an)

Thomas J. Watson, ehemaliger CEO von IBM, bringt es so auf den Punkt: „Wenn du deine Erfolgsquote steigern willst, verdopple deine Fehlerquote.” (If you want to increase your success rate, double your failure rate.)

Kontinuität schlägt Genialität

Eine wunderbare Schauspielerin kommt etwa alle eineinhalb Jahre in einen unserer Workshops. Und jedesmal, wenn sie spielt, sind ALLE geplättet. Denn sie spielt einfach großartig! Und sie ist ein Typ, der durchaus gesucht wird. Aber es gelingt ihr nicht, mit Beständigkeit dranzubleiben. Konsequenz: Sie jobbt und verliert so jeden Monat Tausende Euro, die sie sich durch ihr Können vor der Kamera an Gage erspielen könnte! 

Denn egal wie “genial” du bist, Branche muss sehen:

  • Du entwickelst dich.
  • Du bleibst dran.
  • Du meinst es ernst.

Das baut Vertrauen auf. Nicht kurze Blitze der Genialität.

Netzwerken heißt nicht klammern

Branchenevents sind keine Smalltalk-Marathons. Sauge dich also nicht an Leuten fest. Das macht dich schnell zum Attachment, das keiner haben will.

Die einzige wirkliche Frage ist: Hast du Material on brand, das deine Worte untermauert?

  • Wenn ja, reicht ein kurzer Kontakt. 
  • Wenn nein, hilft dir auch der intensivste vier Augen-Networking-Marathon selten weiter.

Sichtbarkeit ist die Folge von Arbeit – nicht von Glück

Wenn du umsetzt, was ich hier beschreibe, dann wirst du sichtbar. Und wenn du sichtbar bist, wirst du eingeladen. Das ist kein Mythos, das ist die Mechanik jeder Branche. Sichtbarkeit ist also kein Zufall.  Sichtbarkeit ist das Ergebnis davon, deine Hausaufgaben gemacht zu haben.

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Fazit – Ein erfolgreicher Schauspieler zu werden ist möglich. Wenn du Verantwortung übernimmst.

Viele Menschen träumen davon, Schauspieler zu werden. Aber wenige bleiben so lange unbeirrt dran, bis sie sichtbar werden. Weil sie den Weg, der zu gehen ist, unterschätzen.

Eine Film- und TV-Karriere entsteht durch Beständigkeit im TUN. Du musst dich also reinknien, als gäbe es kein Morgen. Dafür braucht es meiner Meinung nach einige Voraussetzungen:

  • Übernimm Verantwortung für ALLES
  • Mache aus Widerständen Treibstoff
  • Halte durch!
  • Lass den Groll los
  • Sei schnell

Kurz: Tu die Dinge, die getan werden müssen. Vor allem an den Tagen, an denen du keinen Funken Motivation spürst.

Wenn du:

  1. eine echte Entscheidung triffst,
  2. die Branche verstehst,
  3. dein Fundament baust,
  4. trainierst wie ein Profi,
  5. Camera Acting beherrschst,
  6. deine Personal Brand schärfst,
  7. Fotos on brand hast,
  8. ein Showreel on brand drehst,
  9. zeigst wer du wirklich bist
  10. deine Vita strategisch klug aufbaust
  11. E-Castings sauber lieferst,
  12. und regelmäßig sichtbar wirst,

…dann kann dich nichts und niemand aufhalten!

Nicht, weil der Weg leicht wäre. Sondern weil er so klar ist, dass du ihn  Schritt für Schritt gehen kannst. 

Du musst nicht genial sein.  Du musst nur dranbleiben.  Das ist die ganze Wahrheit.

Wenn du bereit bist, Verantwortung zu übernehmen, beginnt deine Karriere nicht „irgendwann“, sondern jetzt.

 


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